Die Kanalsanierung

   
Die Sanierung alter Kanalisationsleitungen mit nicht begehbarem Querschnitt wird für die Betreiber von Abwasserrohrnetzen die große Aufgabe der nächsten Jahre sein. Die erheblichen Strecken alter Entwässerungsleitungen mit bereits bestehenden oder in Kürze zu erwartenden Schäden sind sowohl in abwassertechnischer Hinsicht (Verstopfungen, Straßeneinbrüche, usw.), als auch in umwelttechnischer Hinsicht problematisch, da das Grundwasser durch austretende Abwässer verunreinigt wird und die vorhandenen Trinkwasserreserven gefährdet sein können.
 
Das Manschetten-Verfahren wurde entwickelt, um partielle Rohrsanierungen in verlegten Rohren ausführen zu können. Dabei wird eine mit umweltfreundlichem Spezialharz getränkte Manschette unter Videokontrolle an die zu sanierende Stelle gebracht und vor Ort an das Rohr gleichmäßig angepasst und ausgehärtet. Das Resultat ist eine perfekte Reparaturstelle mit einer sauberen Inlining-Manschette, die gut verrundet in die Rohkontur übergeht und sowohl formschlüssig, als auch klebend mit dem umgebenden Rohr verbunden ist.